Alpensinfonie - eine Reise über die Alpen mit Strauss und der Jodlerin Nadia Räss

Freitag, 30. Oktober 2026 , 19.30 Stadtkirche Aarau

 

Richard Strauss - eine Alpensinfonie op. 64

  

 

Ein musikalisches Gipfelerlebnis

 

Mit Richard Strauss’ monumentaler Alpensinfonie erwartet das Publikum eines der eindrucksvollsten Werke der spätromantischen Orchesterliteratur. In einer gewaltigen Klanglandschaft zeichnet Strauss den Verlauf einer alpinen Tagesreise nach – vom nächtlichen Aufbruch über den Sonnenaufgang und den beschwerlichen Aufstieg bis hin zu Sturm, Abendlicht und Rückkehr in die Nacht.

 

Die Musik entfaltet dabei eine überwältigende Naturkulisse voller Farben, Kontraste und Emotionen. Mächtige Blechbläserfanfaren, schimmernde Streicherklänge und eruptive Klangwellen lassen Berge, Wetter und menschliche Empfindungen unmittelbar erlebbar werden. Strauss verbindet orchestrale Virtuosität mit philosophischer Tiefe und erschafft ein Werk, das weit über reine Naturmalerei hinausgeht.

 

Die Alpensinfonie wird so zu einer Reise durch Landschaften und Seelenräume – kraftvoll, majestätisch und zutiefst bewegend. Ein Konzertabend voller Intensität, klanglicher Opulenz und alpiner Poesie.

 

Das spezielle an der Aarauer Aufführung wird die Gegenüberstellung dieser gewaltigen Sinfonie mit dem Solo der bekannten Jodlerin Nadja Räss sein. Sie wird die Sinfonie mit ihrer Stimme einrahmen und unterbrechen. Es ist ein musikalischer Versuch, der aber sicherlich die Grösse der Natur ganz besonders eindrücklich erscheinen lässt.

 

 

Mitwirkende:

Nadja Räss, Jodel

Orchestra Carlo Coccia di Novara

Dieter Wagner, Gesamtleitung

 

 

Der Ticketverkauf startet am 20. August

https://eventfrog.ch/Halloweenkonzert2025

 


Nadja Räss ist eine leidenschaftliche Musikerin und Sängerin – eine Frau, die die heutige Schweizer Jodelkultur lebt und prägt.

Aufgewachsen in einem volksmusikaffinen Elternhaus, wusste sie schon früh: Wenn ich gross bin, werde

ich Jodlerin. Nach der Matura an der Stiftsschule Einsiedeln studierte sie zunächst klassischen Gesang an

der Zürcher Hochschule der Künste und schloss 2005 mit einem Master in Pädagogik ab. Heute zählt Nadja Räss zu den bekanntesten Jodlerinnen der Schweiz und überzeugt mit einem aussergewöhnlich vielseitigen Repertoire: Sie interpretiert nicht nur neue Kompositionen, sondern pflegt ebenso unterschiedliche Formen mündlich und schriftlich überlieferter Schweizer Naturjodel und Jodellieder. Ihre musikalischen Wurzeln liegen im Appenzellerland und in der Innerschweiz – zwei Regionen, deren reiche Traditionen ihr Schaffen bis heute stark beeinflussen.

 

Jodlerin

Auf der Bühne sucht die Jodlerin Nadja Räss stets nach dem Neuen, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen. Mit Musiker:innen wie Markus Flückiger, Rita Gabriel Schaub, Willi Valotti oder der Formation Alderbuebe werden frische wie auch traditionelle Spielarten des Schweizer Jodels lebendig. In Projekten mit Sänger:innen aus anderen Kulturkreisen – etwa im Trio mit Outi Pulkkinen aus Finnland und Mariana Sadovska aus der Ukraine – eröffnet sie ihrer Stimme neue klangliche Räume und Ausdrucksformen. Als Solistin ist Nadja Räss mit dem Swiss Orchestra, dem St. Galler Sinfonieorchester oder in der Kantate «Dorothea» zu hören. Seit 2015 leitet sie zudem den Jodelklub «Waldstatt Echo» Einsiedeln in dem sie nicht nur die Leitung hat, sondern auch selbst mitsingt – ganz im Sinne eines gelebten, gemeinschaftlichen Jodelns.


Das Orchestra Sinfonica Carlo Coccia di Novara wurde 1994 gegründet und hat sich durch seine rege Konzerttätigkeit gemeinsam mit führenden Dirigenten und Solisten einen Ruf als bedeutendes Orchester im italienischen Musikleben erarbeitet.

Die Zusammenarbeit mit folgenden Künstlern prägte das Orchester: Janos Acs, Bruno Aprea, Marco Berrini, Michele Brescia, Massimiliano Caldi, Fabrizio Carminati, Riccardo Frizza, Giuseppe Garbarino, Paolo Gatto, Marcello Rota, Diego Fasolis, Gian Paolo Sanzogno, Nello Santi e artisti quali Cecilia Gasdia, Tiziana Fabbricini, Sara Mingardo, Raffaele Trevisani, Luisa Prandina, Simone Pedroni, Marco Rizzi, Danilo Rossi, Luciana Serra, Rachel Harnisch, Jeffrey Swann.

Seit 1999 pflegt das Orchester eine Zusammenarbeit mit dem Verband Philharmonischer Chor des Teatro alla Scala. Gemeinsam konnten mehrere Konzerte in den wichtigsten italienischen Städten durchgeführt werden.

Das Orchester hat das La Scala Ballet für den Eröffnungsabend des Teatro Alfieri von Asti im Juni 2002 begleitet und macht seit einigen Jahren mehrere Tourneen mit dem Moskauer Ballett. Das Repertoire umfasst: Nussknacker, Schwanensee, Dornröschen, Giselle, Coppelia und Cinderella.

Das Repertoire des Orchesters reicht von Bach über die grossen romantischen sinfonischen Kompositionen bis ins zwanzigste Jahrhundert. Ebenfalls konnte das Orchester mit Werken von Edith Piaf, Karl Jenkins (Adiemus) und der Tangomesse von Bacalov grosse Erfolge feiern.

Parallel zum Konzertbetrieb ist das Orchester seit 1994 während der Opernsaison des Teatro Coccia in Novara als Opernorchester tätig.